Was ist ein Wertpapierdepot?

Ein Wertpapierdepot ist eine Art Konto für Wertpapiere (z.B. Aktien, Fonds, Anleihen). Es dient Banken dazu die Wertpapiere ihrer Kunden zu verwalten und deren Transaktionen darauf zu verbuchen.

Als Anleger ist man nach der Eröffnung eines Depotkontos berechtigt mit Wertpapieren zu handeln, d.h. diese zu kaufen, wie zu verkaufen.

Wertpapierdepots können sowohl als Einzel- als auch als Gemeinschaftskonten geführt werden. Bei letzterem ist zu klären, ob die Kontoinhaber allein, also auch getrennt voneinander über das Konto verfügen darf (Oder-Konto), oder ob nur beide gemeinsam darüber verfügen dürfen (Und-Konto).

Mindestens einmal im Jahr erhalten die Depotinhaber einen Kontoauszug, der den Wert aller Positionen zeigt.

Es gibt vier verschiedene Arten von Wertpapierdepots:

Die meisten Banken erheben Grundgebühren auf die bereitgestellten Depots. Die Kosten sind je nach Bank unterschiedlich, liegen aber meist um die 20 €, können allerdings auch höher (z.B. 50 €) und niedriger (0 €) liegen.

Besonders stark variieren die Gebühren für den Handel mit Wertpapieren (Ordergebühren). Diese fallen jedes Mal an, wenn neue Wertpapiere gekauft, oder im Depot befindliche Wertpapiere verkauft werden. Die Kosten liegen hier zwischen ca. 50 und 200 €.

Oft ist es so, dass die Orderkosten niedriger sind, je höher die Grundgebühr ist. Je nach Ordervolumen, muss daher geschaut werden, welche Bank das geeignete Wertpapierdepot anbietet.

Rechtsgrundlage für die Eröffnung, sowie die Führung eines Wertpapierdepots ist das Depotgesetz.